Ausgewähltes Au Pair: Lolo aus Frankreich

Veröffentlicht am
4. Mai 2026
Unser AuPairCare Lolo aus Frankreich

Lolo, unser Au-pair aus Frankreich, ist das sechste Au-pair, das wir bei uns aufgenommen haben, und mit 19 Jahren das jüngste überhaupt. Wir sind eine vierköpfige Familie: zwei Eltern, eine 9-Jährige (Marina) und eine 1-Jährige (Amelie). Es ist ein Verdienst des Au-pair-Programms, dass Marina fließend Französisch spricht. Wir wollten, dass Amelie denselben Vorteil hat. Aber der Altersunterschied zwischen den Mädchen ist aus zwei Gründen wirklich knifflig. Erstens muss ein Au-pair eine Qualifikation für die Kleinkinderbetreuung haben und sich für ältere Kinder genauso begeistern wie für Babys. Zweitens ist auch das Zeitmanagement bei der Planung von Aktivitäten nach der Schule eine Herausforderung, wenn die beiden Kinder nicht zusammen spielen können. Lolo hat das meisterhaft hinbekommen.

Lolo ist immer geduldig, meist lächelt und lacht sie, und sie kann genauso albern sein wie der Albernste von uns. Sie ist immer bereit zu helfen, und oft hört sie einfach nicht auf, auch wenn ich ihr sage, dass sie mir beim Aufräumen der Küche nach dem Abendessen nicht helfen muss. Sie sagt dann buchstäblich: „Ich kann dich nicht hören“, obwohl sie mich sehr wohl hört, oder sie sagt, sie hört auf, macht dann aber doch weiter.

Hast du schon mal von Joghurtkuchen gehört? Nein? Nun, wir auch nicht. Das ist Lolos Spezialität. Wie der Name schon sagt, wird Joghurt verwendet, aber man nutzt auch den Joghurtbecher, um alle anderen Zutaten abzumessen. Das ist mal eine wirklich saubere Art, einen Kuchen zu backen! Beim Backen werden fast keine Küchenutensilien verschmutzt.

Gastfamilie und ihr bei ihnen wohnendes Au-pair im Urlaub

Lolo war besonders daran interessiert, eine Familie zu finden, die sie als Teil ihrer Familie aufnehmen wollte. Wir haben sie ermutigt, rauszugehen, das dritte Auto zu nutzen und Freunde zu finden, aber sie war nicht besonders begeistert. Wir hatten Sorge, dass Lolo, wenn sie keine Freunde fände, schon bald nicht mehr sehr glücklich sein würde. Nun, es stellte sich als Glücksfall heraus, dass sie nur mit UNS zusammen sein wollte, denn weniger als zwei Monate nach ihrer Ankunft begann der Lockdown, sodass sie nur mit uns zusammen sein konnte! Und WIR hätten uns keine bessere Au-pair-Mädchen für diese fast vollständige Isolation wünschen können! Lolo war mehr als glücklich, Zeit mit uns zu verbringen, und nur ein bisschen enttäuscht, dass ihre Bucket List fast komplett wegfiel. Wir waren vielleicht noch enttäuschter als sie über all die Dinge, die sie nicht sehen und tun konnte.

Ich arbeite für die Centers for Disease Control and Prevention, und seit Beginn der Pandemie geht es ziemlich hektisch zu. Lolo hat es uns ermöglicht, in dieser neuen COVID-Normalität nicht den Verstand zu verlieren, als nacheinander alle Mitglieder unseres Haushalts ins Haus verbannt wurden. Als ob das allein nicht schon eine Umstellung gewesen wäre, erfuhren wir, dass wir ziemlich kurzfristig – und das MITTEN IN EINER PANDEMIE – von Ohio nach Georgia umziehen würden. Lolo half beim Packen, kümmerte sich um die Kinder, während wir packten, half uns, Häuser online anzuschauen, bevor wir sie persönlich besichtigten, war ein zusätzliches Paar Augen bei den Hausbesichtigungen, half beim Auspacken und war während all dem Wahnsinn einfach so ausgeglichen und gut gelaunt.

Wir haben noch etwa drei Monate, bis ihr Jahr vorbei ist, und wir sind schon traurig, dass sie bald nach Hause gehen wird – wir versuchen, nicht daran zu denken! Lolo hat sich trotz ihres Alters als sehr reif und verantwortungsbewusst erwiesen. Aber sie hat darauf hingewiesen, dass ihr Alter eine unerwartete positive Seite haben könnte: Sie ist jung genug, um in ein paar Jahren wiederzukommen. Darauf freue ich mich schon, wenn ich mal niedergeschlagen bin. Jeden Tag sind wir so dankbar, dass wir Lolo bei uns haben.

Die Familie Sucosky, Atlanta, Georgia

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